Die Megastrategie des lebenslangen Lernens oder was hab ich damit zu tun?

Meyers Lexikon definiert Lernen als „durch Erfahrung entstandene Verhaltensänderungen und -möglichkeiten, die Organismen befähigen, aufgrund früherer und weiterer Erfahrungen situationsangemessen zu reagieren.“
Das lebenslange Lernen beschreiben Sebe-Opfermann und Gessler als eine „grundlegende Fähigkeit, sich bis zu seinem Lebensende Neues aneignen zu können“ (Sebe-Opfermann & Gessler: 92).

Somit bedeutet lebenslanges Lernen zunächst einmal für mich – vereinfacht gesagt – im Leben Erfahrungen zu sammeln und ob diese nun „bedeutungsvoll, einzigartig oder trivial“ (ebd.: 115) sind, ist irrelevant, denn „wir sind lebenslang Lernende.“ (ebd.)

Ein qualitativ wertvoller Beitrag zum Thema Qualität :o)

Wie seltsam zu sehen, wie sich der Begriff der Qualität im Kopf verändert, wenn jemand danach fragt...ein Vergleich vor und nach Lektüre des Aufsatzes von Dr. Ehlers.

Effektiver im 2.0?

Wann ist Lernen effektiv? Googlet man nach Tipps zum effektiven Lernen, kommen allerhand (mehr oder weniger) nützliche Treffer heraus. Abgesehen von Ess- und Schlafgewohnheiten sowie dem Verstehen statt Auswendiglernen, habe ich einen Thread mit dem Titel Lernen in komplexen Systemen ist effektiver als das Lernen von Einzelwissen gefunden. Und schon sind wir beim Thema.

Die Utopie reibungsloser Zusammenarbeit

Eine grundsätzliche Projektplanung scheint es von Beginn an gegeben zu haben – das ist doch schon mal was. Allerdings ist auch nach Projektabschluss die Pflege und Planung der Erweiterung und Aktualisierung des Internetauftritts notwendig.

Handwerkszeug zur E-Moderation

TZI, die themenzentrierte Interaktion ist ein Konzept für die Moderation von Gruppen, entwickelt von Ruth Cohn (1912-2010), welches „aktives, schöpferisches und entdeckendes Lehren und Lernen“ verwirklichen soll. Aber was hat Lehren mit Moderieren zu tun?

Mein erster Content

Die erste Erstellung einer E-Learning-Einheit wurde schon bei der Wahl des Editors zu einer kleinen Herausforderung. Als schön-Wetter-Mac-User musste ich feststellen, dass viele Editor entweder nur auf Windows zu nutzen sind oder mein Portmonee (ja,ja, die neue deutsche Rechtschreibung) belasten würden oder sogar beides.

we´re so nice!

Gruppenarbeit macht Spaß - je länger, desto mehr, oder?
Unsere Zusammenarbeit im Matrikel sehe ich als absolut positive Entwicklung.

Online to be on line

Die Vorzüge der Online-Kommunikation sind reichhaltig und stichfest.

Guten Morgen, Mr. Perfect

Ich betrachte die karierte Seite meines Collegeblocks, vollgemalt in schönster Schmierschrift mit den Eigenschaften, Charakterzügen, Wissensanhäufungen und Titelbezeichnungen einer für mich perfekten Lehrperson – und unter uns gesagt klingt das, was ich mir da überlegt hab, ganz nach der berühmt-berüchtigten eierlegenden Wollmilchsau.


Allgemeine Didaktik

Die Allgemeine Didaktik ist Wissenschaft – dabei Theorie und Lehre zugleich – und befasst sich im Gegensatz zur Fachdidaktik mit unspezifischen Lehrangeboten und Lehrtechniken. Es werden alle am Unterrichtsgeschehen beteiligten Faktoren mithilfe der anerkannten wissenschaftlichen Paradigma (geisteswissenschaftlich-hermeneutisch, empirisch-analytisch, kritische Verfahren) zusammengefasst und erhoben, um den Unterricht zu strukturieren, zu legitimieren und Orientierung zu geben.


Comenius heute?

Comenius hatte 1658 ehrgeizige Ziele in seiner großen Didaktik. Zum Anfang der Neuzeit mit neuen Weltanschauungen im Hinterkopf wollte er plakativ und optimistisch „den Weg weisen, auf dem sich alles leicht und mit Sicherheit erreichen lässt“ (Peterßen, S. 48).


Ein Sonntagnachmittag am Schreibtisch

Wie wurde mein Verhalten, mich zum Fernstudium anzumelden, aktiviert?
Wenn ich mir die gesamte Palette der Motivationen anschaue, fühle ich mich gleich doppelt und dreifach motiviert, da viele motivationale Gründe zutreffen, so dass es kaum schlimm sein kann, wenn einer mal wegfällt - zum Beispiel an einem Sonntag Nachmittag, an dem die Herbstsonne durch das Fenster scheint und der Taunus mit seinen Blätterbedeckten Waldwegen nach mir schreit.


So konditioniere ich einen Kletterer operant

Zufällig tritt ganz plötzlich ein Verhalten ein: mein Freund Axel befindet sich in der Kletterhalle. Weder weiß er, wie er in diesen hohen verkalkten Raum gekommen ist, noch kann er sich an Gründe für diesen Ausflug erinnern. Ganz tapfer hat er sich den Klettergurt über seine Sporthose ziehen lassen und die Erklärungen zu Sicherheit und Unsicherheit der Hallenkletterei über sich ergehen lassen. Nachfragen? Nein, hat er keine, nur schnell diese Sache hinter sich bringen. Ok, welche Wand? Links, alles klar. Nur die roten Griffe nehmen, ja? Nee, ist klar.
Quasi hyperventilierend steht er schweißnass an der Wand und macht sich auf zu neuen Ufern. Er soll hoch hinaus - trotz Höhenangst.


Studentenleben ist toll

Nun bin ich Studentin.
Wieder. Nach immerhin zweieinhalb Jahren Pause geht´s für zweieinhalb Jahre wieder los.

Distance Learning.
Bedeutet, dass ich Sonntags Mittags um zwei im Bett rumsitzen und Hausaufgaben machen kann. Tee links, Plätzchen rechts. Nicht so schlecht.
So eine kochendheiße, schwedische Schokolade wäre auch was. Ach ja, ich könnte ja auch im Café studieren... *grins*

Educational Media. Podcasts kenn ich schon. Blogs auch. Muss mich aber jetzt verabschieden und mein RSS-Feed suchen...


Unvernünftige Entscheidungen

Dank Dan Ariely, Robert Betz und Lois P. Frankel ist es öffentlich. Denken können wir probieren, Wissen können wir anhäufen, Lesen und Vornehmen können wir (uns) viel - aber nützen tut´s recht wenig. Projektionen, vorhersehbare Irrationalität, Relativität, Vergangenheit und Rollenverhalten lassen uns doch das tun, was wir schon immer getan haben, obwohl wir es so gern anders machen würden.

Unterhaltsam und leicht zu lesen hier also etwas für die Lernpausen:
Ariely, Denken hilft zwar, nützt aber nichts, aus dem Amiland (2008)
Betz, Raus aus den alten Schuhen (2008) (www.robert-betz.de - bibabetz gibt´s auch als Hörbuch...vielleicht kann ich das ja hier hin tun...)
Frankel, nice girls don´t get the corner office (2004)